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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, äußerte sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorsichtig kritisch zu Donald Trumps Politik. Er sprach sich gegen Zölle aus, da diese generell keine gute Idee seien, und warnte, dass Trumps vorgeschlagene Obergrenze für Kreditkartenzinsen eine „wirtschaftliche Katastrophe” wäre, die 80 % der Amerikaner vom Zugang zu Krediten abschneiden könnte. Dimon sprach sich zwar für eine stärkere NATO und eine größere Einheit Europas aus, merkte jedoch an, dass die meisten Unternehmensführer es vermeiden, sich zu Trumps Politik zu äußern.
Bitcoin-Mining-Unternehmen entwickeln sich über reine Mining-Aktivitäten hinaus zu diversifizierten Finanzinstituten und Anbietern von Technologieinfrastruktur. Sie konzentrieren sich auf KI-Rechenkapazitäten und das aktive Management von Bitcoin-Beständen, um durch neue Einnahmequellen erhebliche Renditen zu erzielen, wobei Bilanzstärke und Infrastruktureffizienz zu wichtigen Erfolgskennzahlen werden.
Die Schweizer Supermarktriesen Migros und Coop nutzen gezielte Produktlücken und leere Regale als Verhandlungstaktik, um Druck auf Markenhersteller hinsichtlich der Preisgestaltung auszuüben. Der Marktanteil von Eigenmarken liegt in der Schweiz mit 52,3 % deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 38 %, was auf eine strategische Verlagerung hin zu einer stärkeren Kontrolle durch den Einzelhandel und einer innovativeren Entwicklung von Eigenmarken hindeutet.
Meta hat „AI Glasses Impact Grants“ ins Leben gerufen, ein mit 2 Millionen Dollar dotiertes Förderprogramm, das US-amerikanische Organisationen unterstützt, die ihre KI-Brillen für positive gesellschaftliche Veränderungen einsetzen. Das Programm bietet „Accelerator Grants“ (25.000 bis 50.000 Dollar) für bestehende Projekte und „Catalyst Grants“ (200.000 Dollar) für neue Anwendungen. Beispiele sind landwirtschaftliche Daten für Landwirte, Echtzeit-Dokumentation von Verletzungen für Sporttrainer und Unterstützung bei Filmproduktionen für Studenten. Die Bewerbungsfrist endet am 9. März 2026.
Die Wall-Street-Indizes eröffneten den Handelstag am Mittwoch nach den erheblichen Verlusten des Vortages mit minimalen Veränderungen. Der Dow Jones, der S&P 500 und der NASDAQ legten jeweils um 0,6 % zu. Der Handel fand parallel zur Rede von Präsident Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos statt, wo er verschiedene Erklärungen abgab, darunter eine erneute Forderung zum Kauf Grönlands. Am Vortag kam es aufgrund eskalierender Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und Europa sowie steigender Anleiherenditen zu erheblichen Verlusten. Die einzelnen Aktien zeigten eine gemischte Performance: Netflix und Kraft Heinz verzeichneten Kursverluste, während Aktien von Fluggesellschaften wie United Airlines aufgrund positiver Aussichten zulegten.
Die Wolfsberg-Gruppe hat Stevenson Munro zum Co-Vorsitzenden und Rachel Sloan zum Mitglied ihres Verwaltungsausschusses ernannt. Munro tritt die Nachfolge von Jennifer Shasky Calvery von HSBC an. Beide Ernennungen werden als Bereicherung für die Organisation zur Bekämpfung von Finanzkriminalität angesehen, die in einer für die Branche kritischen Zeit außergewöhnliches Fachwissen einbringen wird. Die Veränderungen sollen die Reaktion der Gruppe auf neue Risiken stärken und die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor bei der Bekämpfung von Finanzkriminalität unterstützen.
Die österreichische Krypto-Plattform Bitpanda erweitert ihr Angebot über Kryptowährungen hinaus und bietet ab dem 29. Januar den direkten Handel mit rund 8.000 Aktien und 2.500 ETFs an, wobei pro Transaktion eine Gebühr von 1 € anfällt. Mit diesem Schritt positioniert sich Bitpanda als umfassende Multi-Asset-Plattform, die mit Neobrokern wie Trade Republic und Scalable Capital konkurriert. Das Unternehmen, das über 7 Millionen Kunden hat und Firmenkunden wie N26 betreut, bereitet sich außerdem auf einen möglichen Börsengang in Frankfurt mit einer Bewertung von 4 bis 5 Milliarden Euro vor und hat Goldman Sachs, Citi und die Deutsche Bank mit der Leitung des Börsengangs beauftragt.
IKEA führt seinen Stromdienst „Svea Strom“ in Deutschland ein und bietet dynamische Preise, mit denen Haushalte Geld sparen können, indem sie ihren Verbrauch auf günstigere Zeiten verlagern. Der Dienst nutzt erneuerbare Energien und erfordert intelligente Stromzähler. Größere Haushalte können damit bis zu 830 Euro einsparen. Deutschland hat die höchsten Strompreise in Europa, und dieser Schritt folgt auf die erfolgreiche Einführung dynamischer Tarife in Schweden. Der Artikel befasst sich auch mit dem Schweizer Strommarkt und dem Potenzial für eine ähnliche Expansion sowie mit lokalen Entwicklungen im Bereich Solarenergie und Herausforderungen für das Stromnetz.
Die Schwellenländer übertreffen traditionelle sichere Anlagen wie Gold. Der MSCI-Index für Schwellenländer legte in diesem Jahr um fast 6 % zu und erreichte Rekordhöhen. Dies spiegelt das Vertrauen der Anleger wider, dass die US-Wirtschaft weiter wachsen wird, ohne die Weltwirtschaft zu beeinträchtigen, und exportabhängige Schwellenländer durch die Nachfrage nach Rohstoffen und Technologiekomponenten unterstützt. Während die entwickelten Märkte aufgrund geopolitischer Spannungen ins Straucheln geraten sind, zeigen sich die Schwellenländer widerstandsfähig, da die Anleger ihr Engagement in den USA diversifizieren.
Die Vereinigten Arabischen Emirate stärken trotz geopolitischer Herausforderungen ihre Position als globaler Finanzplatz, wobei bedeutende Entwicklungen im Bereich der KI-Technologie durch Partnerschaften wie die Vereinbarung des Außenhandelsministeriums der VAE mit Presight zu verzeichnen sind. Große internationale Banken wie UBS und Julius Bär bauen ihre Private-Banking-Aktivitäten in der Region aus, während die Börsen in Dubai und Abu Dhabi eine positive Entwicklung verzeichnen. Ben Powell von BlackRock rechnet mit weiteren Börsengängen in den VAE, wobei der IWF für 2026 ein Wirtschaftswachstum von 5 % prognostiziert.

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